2011-09-06: Einladung zur 3. Fachpflegetagung Psychiatrie und Vergabe des Landespflegepreises 2011


Bitte beachten Sie die Einladung zur 3. Fachpflegetagung Psychiatrie und der Vergabe des Landespflegepreises 2011

Donnerstag, 27. Oktober 2011
Klinikum am Weissenhof
Paul-Kemmler-Saal

Für weitere Informationen zur Fachpflegetagung klicken Sie bitte hier.

2011-07-25: Neue Ministerin


Ministerin für Arbeit, Sozailordnung ,Famile, Frauen und Senioren

Unsere neue Ansprechpartnerin :

Frau Ministerin Katrin Altpeter

Beruflicher Werdegang

1984-1986 Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin
1986-1990 Berufstätigkeit in der ambulanten und stationären Pflege
1990-1992 Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe
1992-2001 Leitung eines Ambulanten Pflegedienstes und Lehrerin für Pflegeberufe
seit 2007 Lehrbeauftragte an der Katholischen Fachhochschule Freiburg (derzeit ruhend)
Politischer Werdegang:
seit 1989 SPD-Mitglied
2006-2011 stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion
seit 12. Mai 2011 Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren

Ehrenamtliches:

Stellv. Kreisvorsitzende der AWO Rems-Murr
Vorsitzende Pro Familia Waiblingen

2011-07-25: Neues Mitglied


  1. Katholischer Pflegeverband e.V. Landesgruppe Baden-Württemberg
    Seit Anfang Juni ist der Katholische Pflegeverband offizielles Mitgliede im Landespflegerat. Wir freuen auf die kommende Zusammenarbeit.
    Herzliche Willkommen

 

2011-07-25: Pflegekammer


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie ist Ihre Meinung zum Thema Pflegekammer ?

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

 

2011-02-02: Deutliches Signal für Pflegekammer aus Bayern


Stuttgart, 02. Februar 2011

Aus Bayern kommen wegweisende Pläne auch auf die anderen Bundesländer zu. Die im Landespflegerat Baden-Württemberg zusammengeschlossenen Pflegeverbände unterstützen ausdrücklich das Vorhaben des Bayerischen Gesundheitsministers Dr. Markus Söder in Bayern eine Pflegekammer zu etablieren. „Die Zustände in der Pflege werden oft kritisiert und an den Pranger gestellt. Diejenigen, die sich verantwortlich für die pflegerische Versorgung der Bevölkerung zeigen, werden allerdings nur am Rande gehört. Es ist deshalb schon seit Jahren die konsequente Forderung des Landespflegerates Baden-Württemberg die Belange der Pflege im Zuge der Selbstverwaltung in die Hände der Berufsgruppe zu geben“, so Andrea Kiefer, Vorsitzende des LPR und des DBfK.

Eine Pflegekammer dient in erster Linie der Sicherstellung der sachgerechten und professionellen Pflege für die Bürgerinnen und Bürger. Sie schützt Pflegebedürftige Menschen vor unqualifizierter Pflege. 

Die Verkammerung der professionellen Pflege ist Ausdruck von Wertschätzung und Anerkennung. Als Körperschaft öffentlichen Rechts regeln Pflegende ihre Angelegenheiten in einer Pflegekammer eigenständig wir andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen auch. Pflege als größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen würde hierdurch auf gleiche Augenhöhe mit anderen längst verkammerten Berufen gestellt sein.  

In Baden-Württemberg wird sich zeigen, welche Wertschätzung die politischen Parteien der Pflege entgegenbringen und welche Lösungen im Zusammenhang mit der rasanten Zunahme von Pflegebedürftigen einerseits, und der Abnahme von Pflegefachkräften andererseits bereitgehalten werden.

Pressemitteilung als PDF

2010-06-13: Landtag beschließt Landespflegegesetz


Landtag beschließt Novellierung des Landespflegegesetzes

Sozialministerin Dr. Monika Stolz: Pflegeberufe werden attraktiver

Land hat in zweiter Lesung den Gesetzentwurf zur Änderung des Landespflegegesetzes beschlossen

09.06.2010Der baden-württembergische Landtag hat heute (9.6.) in zweiter Lesung den Gesetzentwurf zur Änderung des Landespflegegesetzes beschlossen. „Mit dem Gesetzentwurf legt Baden-Württemberg als erstes Bundesland ein Gesamtkonzept für den Ausbau der Pflegeberufe und der Berufe im Vor- und Umfeld von Pflege vor. Die neuen Regelungen werden dazu beitragen, dass die pflegerische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes auch in Zukunft auf einem hohen Niveau und aus eigener Kraft gesichert werden kann“, begründete Sozialministerin Dr. Monika Stolz die neuen Regelungen.

Um die in den kommenden Jahren zunehmende Zahl von pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen auf einem hohen Qualitätsniveau versorgen zu können, müssten weitere Personengruppen für die Arbeit in der Pflege gewonnen werden. „Mit der Änderung des Landespflegegesetzes wollen wir die Pflegeberufe für sämtliche Bildungsabschlüsse attraktiver ausgestalten. Dazu gehören für uns auch durchlässigere Strukturen zwischen den unterschiedlichen Ausbildungs- und Berufsbildern. Mit der Gesetzesänderung sollen die Rechtsgrundlagen geschaffen werden, um neue Berufsbilder zu erproben und bestehende Berufsbilder weiterzuentwickeln“, so die Ministerin im Landtag.

Ausgehend von dem prognostizierten Bedarf an Pflegekräften setze die Landesregierung auf gestufte Anforderungen von einfachen Versorgungs- und Betreuungsmöglichkeiten bis hin zur hochkomplexen Pflege, die einer akademischen Qualifikation bedarf. Ganz bewusst werde dabei auch an jene 8.000 bis 9.000 junge Menschen im Land ohne Schulabschluss gedacht. Mit der Ausbildung zum Alltagsbetreuer oder Servicehelfer würden ihnen nicht nur die Kompetenzen vermittelt, die für einfache Versorgungs- und Betreuungstätigkeiten an der Seite erfahrener Kräfte notwendig wären. Wer die Ausbildung zum Alltagsbetreuer bestehe, habe zugleich einen Hauptschulabschluss. Da die Altenpflegehilfeausbildung durchlässig ausgestaltet ist, können geeignete Auszubildende bis in die Fachkraftausbildung aufsteigen. Darüberhinaus sollen die Pflegehelferberufe (Krankenpflegehilfe und Altenpflegehilfe) weiter entwickelt und über die reine Hilfe hinaus für Absolventinnen und Absolventen der Hauptschulen attraktive und durchlässige Einstiegsmöglichkeiten in die Pflegeberufe geschaffen werden. Erprobt werden soll auch ein Studiengang für Pflegekräfte. Damit sollen sie die Qualifikation erwerben, um in Übereinstimmung mit dem ärztlichen Berufsrecht in erweitertem Umfang arztnahe Tätigkeiten übernehmen zu können, die nicht zwingend ein Arzt selbst ausführen muss. Vorgesehen sei, diese Weiterbildung als Bachelorstudiengang an der Dualen Hochschule in Karlsruhe einzurichten.

Ergänzt werde die Berufslandschaft zur Versorgung kranker und alter Menschen sowie von Menschen mit Behinderungen durch die hauswirtschaftlichen Berufe und die sozialen Berufe Heilerziehungspfleger, Arbeitserzieher, Erzieher mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerzieher sowie Haus- und Familienpfleger.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren

2010-05-17: Studienangebote in der Pflege


Die Pressemitteilung finden Sie im Downloadbereich.

2010-05-05: Unterstützung


Liebe Freunde und Freundinnen,

Wir haben eine große Bitte an Sie. Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung,
um auch in Zukunft allen Frauen eine gute geburtshilfliche Versorgung
anbieten zu können.

Durch die massiv gestiegenen Haftpflichtprämien gerät die flächendeckende
Versorgung mit Hebammenhilfe zunehmend in Gefahr. Mahnungen an die Politik
zeigten bisher keine Wirkung. Die Leidtragenden sind die Frauen und ihre
Kinder, die vielleicht in Zukunft auf Hebammenhilfe verzichten müssen, weil
immer mehr Hebammen unter dem wirtschaftlichen Druck die Geburtshilfe
aufgeben müssen.

Deshalb startet der Deutsche Hebammenverband am Internationalen Hebammentag,
den 5. Mai 2010, eine E-Petition. Bis Mitte Mai werden 50 000 Unterschriften
benötigt, damit sich der Deutsche Bundestag mit der drohenden
Versorgungslücke befassen muss.

Weitere Informationen unter www.hebammenverband.de und www.hebammen-bw.de

2009-12-06: Thesenpapier Praktische Ausbildung


Der Landespflegerat hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der praktischen Ausbildungssituation zur Gesundheits- Krankenpflege (Kinder -) beschäftigt und hierzu ein Thesenpapier erarbeitet, das Sie im Downloadbereich finden.

Wir würden uns über Rückmeldungen sehr freuen.

A.Kiefer

Vorsitzende

2009-07-14:


Ministerin Stolz macht sich für eine Reform der Pflegeausbildung stark

Stolz: „Die Entwicklung im Gesundheitswesen fordert ein Umdenken in der Pflege“

13.07.2009 „Zusammen mit dem „Stuttgarter Modell“ haben sich inzwischen allein bei uns im Land 14 Modelle auf den Weg zu neuen Formen der Pflegeausbildung gemacht. Das ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz heute (13. Juli) bei der Fachtagung „Gestufte Kompetenzprofile in der Pflege: Potentiale und Herausforderungen der Zweijährigen Modellausbildung“ in Stuttgart. So sei beispielsweise bereits im Frühjahr der Nachweis gelungen, dass in einer vierjährigen Ausbildung alle Inhalte von derzeit drei Pflegeausbildungen vermittelt werden können.

Allerdings liege eine rechtliche Änderung der Rahmenbedingungen für die Altenpflege, die Gesundheits- und Krankenpflege sowie für die Kinderkrankenpflege in der Gesetzgebungskompetenz des Bundes. „Die aus den Modellprojekten gewonnenen Erkenntnisse haben überzeugt. Die Gesundheitsminister aller Bundesländer haben jüngst auf meine Initiative hin die Bundesregierung aufgefordert, jetzt eine Reformierung der Pflegeausbildungen in Angriff zu nehmen“, stellte die Ministerin klar.

Die bisherigen Bemühungen bei der Weiterentwicklung der Pflegeberufe zielten allerdings ausschließlich auf die dreijährige Fachausbildung und die Etablierung von Hochschulbildungsgängen ab. In einem weiteren Schritt müsse es nun darum gehen, dass die in der Regelungskompetenz der Länder liegenden unter dreijährigen Ausbildungen mit der Weiterentwicklung Schritt halten. „Was nützt uns eine exklusive Hochrüstung der dreijährigen Fachkraftausbildung für komplexe Pflegesituationen, wenn wir nicht zugleich dafür sorgen, dass eine Ebene darunter, im großen Bereich der planbaren und gleichförmigen Pflegeleistungen, kein Vakuum entsteht“, sagte die Ministerin. Über das spezielle Berufsbild des Servicehelfers oder des Alltagsbetreuers könne viel abgedeckt werden, das bisher zu einem großen Teil von Pflegekräften erledigt werden musste.

„Wir sind in der Verantwortung, zeitnah Personen zu qualifizieren, um angemessen auf die steigenden Bedarfe in der Pflege zu reagieren“, erklärte Stolz. Dies sei auch der einzige vertretbare Weg, um der Ausweitung illegaler Tätigkeiten zu begegnen ohne Menschen in ihrer Bedürftigkeit alleine zu lassen.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Soziales

2009-05-05: Stellungnahme


Verbände warnen vor Absenkung des Bildungsniveaus in der Pflege

Pflegeverbände warnen vor einer Absenkung des Bildungsniveaus in der Pflege. Damit reagieren sie auf das Vorhaben von CDU/CSU und SPD, die Eingangsvoraussetzungen zur Krankenpflegeausbildung auf Hauptschulniveau abzusenken. Marie-Luise Müller, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR) bezeichnete die Initiative in einer Stellungnahme als „schallende Ohrfeige für 1,2 Millionen Pflegekräfte in Deutschland“, denen attestiert werde, dass die Anforderungen an ihren Beruf sinken würden. Es wird offensichtlich vollkommen unterschätzt, dass die Pflegeausbildung eine anspruchsvolle Ausbildung ist. Schon heute haben Pflegeschüler mit mittlerem Bildungsabschluss Schwierigkeiten in der theoretischen Ausbildung Schritt zu halten. Die Erwartung, durch das Absenken der Zugangsvoraussetzungen neue Bewerber zu rekrutieren, werde sich nicht erfüllen. „Vielmehr werden Hauptschulabsolventen ihre Ausbildung abbrechen müssen oder die Abschlussprüfung nicht bestehen“, prophezeit Müller.
Gertrud Stöcker, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK), kritisierte, dass Deutschland im EU-Vergleich schon die niedrigsten Zugangsvorausetzungen zur Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege habe. Zudem gebe es keinen Bewerbermangel, sondern einen Mangel an qualifizierten Bewerbern für die Pflegeberufe.

2009-03-17:


Immer häufiger wird im Rahmen der zukünftige Bildungsstruktur der Gesundheitsberufe und hier speziell der Pflegeberufe, über eine akademische Grundausbildung für Pflegekräfte mit Bachelor- Abschluss und Berufszulassung diskutiert. In Baden-Württemberg ist eine solcher Studiengang zur Zeit leider noch nicht möglich.

 

Unter der Rubrik Download finden Sie ein Posititonspapier des LPR's zu diesem Them